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WG Mietvertrag

WG Mietvertrag

Genauso vielfältig wie eine » Wohngemeinschaft, gestalten sich auch die Formen der Mietverträge. 2-3 Millionen werden in Deutschland pro Jahr abgeschlossen.

Vielen von ihnen ermangelt es an ihrem inhaltlichen Umfang, so dass im Nachhinein mündliche Vereinbarungen getroffen werden, die meist in Streit münden. Deshalb beim Abschluss eines Mietvertrages darauf achten, dass alle Eventualitäten im Vertrag enthalten sind, damit man Nachher keine mündlichen Mietverträge vereinbaren muss. Deshalb hier die gängigsten Mietverträge für die Hauptmieter der Wohngemeinschaften.

  • Der unbefristete Mietvertrag beinhaltet ein auf unbefristete Zeit befristetes Mietverhältnis mit einer Kündigungsdauer von 3 Monaten für Mieter und 3-9 Monate für Vermieter. Dafür erforderlich ist ein Kündigungsgrund. Nachteil dieser Mietverträge: Sie werden meist von kleineren Privatvermietern angeboten, was Eigenbedarf implizieren kann.
  • Der Zeitmietvertrag beinhaltet den Anfang und das Ende des Mietverhältnisses. Im Gegensatz zum unbefristeten Mietvertrag kann dieser Vertrag während der Laufzeit nicht gekündigt werden- weder vom Mieter noch vom Vermieter. Einzig die fristlose Kündigung ist möglich- zum Beispiel im Falle einer nicht genehmigten Untervermietung durch den Mieter.
  • Der Staffelmietvertrag oder Indexmietvertrag, vereinbart als Zeitmietvertrag, ist die gängigste Vertragsform in Deutschland. Er legt nicht nur die Anfangsmiete fest, sondern veranschaulicht auch den Anstieg der Miete in den Folgejahren. Im Gegensatz zum Vermieter, hat der Mieter ein Sonderkündigungsrecht, von welchem er nach Ablauf des vierten Jahres Gebrauch machen kann.

Sind alle Bewohner einer » WG Hauptmieter, schließt der Vermieter mit jedem einzelnen Bewohn er einen Mietvertrag ab. Da dies jedoch nicht nur aufwändig ist (alle Mitbewohner müssen z.B. gleichzeitig kündigen), ist diese Vertragsform eher selten.

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