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WG

WG Putzproblem

Generell gilt, dass Putzpläne – egal wie spießig sie im ersten Moment sein mögen – Sinn machen und funktionieren!

Das WG-Putzproblem ist wahrscheinlich so alt wie die WG selbst. Irgendwann macht wohl jede » Wohngemeinschaft die Feststellung, dass das Bad mal wieder dringend einer toxischen Grundreinigung bedarf und der Müll unbedingt runter muss. Dann steht man da und stellt fest, dass die ursprünglich geplante eigenverantwortliche Sauberhaltung der Wohnung nicht ganz aufgegangen ist. Der Grund dafür ist meist folgender: All zu oft sorgt ein tapferer Einzelputzer still und pflichtbewußt für eine gewisse Grundordnung, weil die restlichen Mitbewohner anscheinend kein Auge für das Problem haben, oder es nicht sehen wollen.

Irgendwann jedoch kommt der Punkt an welchem unser stiller Putzer keinen Bock mehr auf seinen Job als WG-Putze hat und seinem Frust mit Zettelchen an der Kühlschranktür verbal offenbart. Die Folge: trotz globaler Klimaerwärmung droht in dieser » WG eine Eiszeit. Keiner redet mehr miteinander, Toilettenpapier wird nur noch zum Eigenbedarf gekauft und Geschirr nur noch abgespült, wenn man es höchst selbst benutzt hat, denn gekocht wird auch nicht mehr gemeinsam. An diesem Punkt ist es Zeit für den klassischen Putzplan. Darin ist geregelt, welcher Mitbewohner wann und wie oft einen Teil der » Wohnung zu putzen hat. Egal ob Bad, WC, Küche oder Gemeinschaftsraum, jeder kann frei entscheiden, was er putzen möchte. Meist wird das Wochenende zum Reinigen der WG gewählt, da hat keiner UNI und das Praktikum hat auch Pause - alle haben ein bisschen mehr Zeit. Für den Fall, dass sich jemand nicht oder nur unzureichend am Putzplan beteiligt, sollte der Plan auch Konsequenzen beinhalten.

Generell gilt, dass Putzpläne – egal wie spießig sie im ersten Moment sein mögen – Sinn machen und funktionieren. Und falls keiner der Mitbewohner Lust auf Saubermachen hat, ist die Anstellung einer Putzfrau empfehlenswert.

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